mal ernsthaft

«Geld ist gefrorene Zeit.»


Soll Manfred Hinrich gesagt haben, laut aphorismen.de ein mir bislang unbekannter deutscher Philosoph. Keine sehr romantische Vorstellung. Allerdings: Für Menschen ausserhalb mitteleuropäischer Verhältnisse (unter Umständen sogar innerhalb derjenigen, aber das wäre wieder eine andere Geschichte) bedeutet bereits wenig Geld die Sicherung ihrer Existenz. Hier erzählte Christian im letzten Jahr von kiva.org, einer Plattform für Mikrokredite.

Dem Aufruf bin ich dann im vergangenen Januar auch gefolgt und so darf ein kleiner Teil meiner finanziellen Mittel nun in Nepal, der Ukraine, Kambodscha, Ghana und Nicaragua in Form eines Darlehens dafür sorgen, dass lokale Unternehmerinnen weiter investieren und ihr Geschäft ausbauen können. Die Rückzahlungsrate liegt laut kiva bei 97.5 % – sicherer als so manche andere Anlage in letzter Zeit, wenngleich der Zinsertrag hierbei immaterieller Natur ist.

kiva_map

Irgendwie ist mir diese Art der Direkthilfe lieber, als auf der Strasse oder an der Haustür Formulare für Dauermitgliedschaften auch renommierter Hilfswerke zu unterschreiben. Zumal deren Personal – bzw. das der beauftragen Fundraising-Unternehmen – immer aufdringlicher und schamloser wird.

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