Alltägliches

Auf Reserve.


Das Auto läuft auf Reserve, besser gesagt, auf seinem Reserverad. Mit maximal 80 km/h sind wir gestern Nacht von Kiel nach Niendorf zurück gegondelt, auf einer Strecke, von welcher der Lieblingsmann vermutete, sie könnte der Ursprung einer handfesten Depression sein. Ich möchte hier niemanden beleidigen, aber nachts auf der B202 kann einem schon mal das Gesicht einschlafen, das fand ich tatsächlich auch. Kurz nach Mitternacht hatten wir’s dann geschafft, und die örtliche VW-/Audi-Werkstätte hat es heute Morgen im Handumdrehen geschafft, uns den fehlenden Reifen als Ersatz zu organisieren. Der wird morgen früh noch aufgezogen und dann können wir die Heimreise wieder entspannter und sicherer antreten.

reserverad

Ein bisschen auf Reserve haben wir allerdings auch eingekauft. Einen Moment lang kam ich mir vor wie unsere Nachbarn früher auf dem Dorf, die immer nach Deutschland gefahren sind für ihren Grosseinkauf, weil es doch so viel billiger sei (nach dem Spritgeld hat da wohl nie einer gefragt). Aber so gerne ich auch immer nach Hause komme, es gibt einfach Dinge, die mir wieder fehlen werden: Lachsschinken, Rote Grütze und Stroopwafels zum Beispiel (letztere kommen zwar aus Holland, aber hier gibt es sie im Supermarkt, und zwar die guten, nicht wie die bei Starbucks). Wenigstens in dern ersten Tagen nach der Heimkehr werde ich noch ein bisschen von den angelegten Vorräten zehren. Bin mal gespannt, wie wir morgen früh packen… ich glaube, im neuen Jahr brauchen wir einen Kombi.

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2 Kommentare zu “Auf Reserve.

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