Film

vom blog zum oscar


Ihr Lieben, so sieht’s aus: Das Wetter wird auch morgen am Ostermontag nicht besser, nein. Ideale Voraussetzungen, ins Kino zu gehen und sich «Juno» anzusehen. Völlig zu Recht für vier Oscars nominiert (bester Film, Regie, Hauptdarstellerin sowie Drehbuch) und immerhin mit einem derselbigen ausgezeichnet (für letzteres) ist Jason Reitman hiermit ein wunderbar leichtfüssiges und doch anrührendes Werk gelungen, von dem sich eine Menge Filme, die ich in meinem Leben ertragen habe, ein hübsches Stück abschneiden könnten.

Dabei lässt die Story Böses erahnen: Eine Geschichte über eine 16jährige Schwangere in der amerikanischen Provinz riecht schon von weitem nach moralinsaurem Einerlei. Der klischeebehaftete Kinogänger hat die Rechnung allerdings ohne Diablo Cody gemacht, die das Drehbuch zu «Juno» verfasste. In den Staaten ist die (ehemalige?) Publizistikstudentin keine Unbekannte, ihr Blog* «Pussy Ranch» über ihre Erfahrungen als Stripperin verhalf ihr rasch zu Berühmtheit, daraufhin veröffentlichte sie ein Buch darüber. Dass sie auch über anderes schreiben kann als über nackte Tatsachen, dürfte sie mit diesem Skript nun zweifelsfrei bewiesen haben, der Oscar dafür sei ihr herzlich gegönnt. Grossartig auch die versammelten Darsteller – allen voran die Kanadierin Ellen Page in der Titelrolle – und der einfach herrliche Soundtrack.

Fazit: Hingehen. Hier die aktuellen Spielorte, und gleich hier unten der Trailer:

* ja eben, vielleicht wird ja doch noch was aus uns…

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