Klimbim/Musik

There’s music in the air.


So. Es folgt nun heute also der Post, der eigentlich schon letzten Samstag fällig war, aber kurzfristig von, ähm, DJ Bobo und den gebrochenen Herzen seiner Entourage aus dem Programm gekippt wurde. Schande über mich.

Eigentlich passt das aber ganz gut. Schon im Eröffnungspost vom 30. April wies ich ja darauf hin dass Maroon 5 wieder Laut geben, insbesondere in Form einer flotten und eingängigen Vorab-Singleauskopplung. Heute ist nun also das neue Album erschienen und ich lege es Euch gerne ans Herz. Auf den ersten Blick scheint die Band eine Tendenz zur Hektik entwickelt zu haben, die mir zugegebenermassen nicht so behagt. Dennoch denke ich, dass ich mich mit dem Gesamtwerk anfreunden und mich daran erfreuen werde.

Nicht ganz so frisch, aber immerhin noch keinen Monat alt: Ein neues Album von Tori Amos! Und zwar eine ziemliche Breitseite – 24 Tracks sind es geworden auf «American Doll Posse». Kritiker finden, etwas mehr Auswahl wäre der Sache gut bekommen. Auch das Konzept ist eher eigenwillig: Fünf einzeln definierte Charaktere bestreiten das Album – eine davon immerhin doch noch Tori selber – sie werden im Booklet und auf toriamos.com vorgestellt und jeder Song wird einer der fünf Frauen zugeordnet. Ein wenig schizo vielleicht, doch dem aufmerksamen Hörer erschliesst sich das Konzept durchaus. Trotz aller Schrulligkeiten und einzelnen Längen über die ganze Spieldauer gesehen ist Tori mit ihrem neunten Studiowerk ein schöner Querschnitt durch ihr Schaffen der letzten 15 Jahre gelungen. Anspieltipps: «Bouncing Off Clouds», «Girl Disappearing» und «Almost Rosey», um nur drei zu nennen.

Ebenfalls im April erschienen: «The Reminder» von Feist. Schön, schön, schön. Viel mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Dabei habe ich’s mir noch nicht mal in Ruhe angehört. Spontane Anspieltipps sind der Opener «So Sorry» und das sommerlich-verspielte «1234».

Als letztes noch der Hinweis auf einen Klassiker im neuen Kleid – dazu muss ich allerdings erst noch ein wenig ausholen. Wer erinnert sich ausser mir noch an «Word Up» von Cameo? Alle paar Wochen dürfen sich die Menschen in der näheren Umgebung meines Büros an einem kurzfristigen Rückfall in die tiefsten Achtziger erfreuen, der sich in der Regel mit diesem Song und einem verhältnismässig hohen Lautstärkepegel ausdrückt. Man beachte bitte auch den Videoclip – hier wurde sowohl der klassische Polizeiuniform-Strip als auch das heute vielen Sportlern nützliche Suspensorium erfunden, jawohl:

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Es lebe die Discokugel. Es geht aber auch anders, und hier kommen wir zum eigentlichen Thema dieses Abschnitts: Eine mir ansonsten vollkommen unbekannte Künslerin namens Willis hat dem Titel einen neuen Groove verpasst – sehr sexy, wie ich finde. Gefunden habe ich diese Perle auf einem Sampler, der genau das tut: Alte Kamellen neu verpacken. Rewind! heisst die besagte Serie, in die reinzuhören sich auf jeden Fall lohnt.

P.S. Ich weiss, Gun hatten sich daran auch schon mal versucht… aber der Aha-Effekt ist bei Willis irgendwie grösser, nicht?

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