Klimbim/Musik

Getting started.


Womit fängt man so ein Blog an? Eine Vorgängerversion dieser Seite begann mit einem Beitrag zum Jahresanfang – das war so unverschämt platt, dass ich mich fortan weigerte, dem irgend etwas hinzuzufügen. Der Beitrag enthielt zu allem Überfluss auch noch einen flachen Scherz über gute Vorsätze zum neuen Jahr, und wer will sich damit nach dem 3. Januar schon noch beschäftigen, geschweige denn daran anknüpfen? Das einzige, was man davon hat, sind Kommentare zu eben jenem unleidigen Thema. What can you say? Genau: zum Scheitern verurteilt.

Nun denn. Dieses Blog hier könnte auch mit einem Eintrag zum Thema Musik beginnen. Immerhin stand ein Songtitel Pate für den Namen dieses Kindes, nämlich Glittering Clouds von der wunderbaren und unvergleichlichen Imogen Heap. Hierzu aber später mehr, jedenfalls finde ich, dass sich Musik als Einstieg sehr gut eignet. Online wie offline sind musikalische Vorlieben ideale Anknüpfungspunkte zu einem Gespräch oder – vor allem bei ausgefalleneren Geschmäckern (oder was sich dafür hält) – eine willkommene Möglichkeit zur Darstellung der eigenen, doch so aussergewöhnlichen Identität. Da wir uns am Anfang unserer Bekanntschaft befinden, fürs erste die höfliche Version: Ein absolut ungefährlicher, mehrheitsfähiger Musiktipp.

Maroon 5 haben uns vor einigen Jahren mit «This Love» ein äusserst eingängige erste Singleauskopplung beschert, der ein durchaus hörbares Album folgte. Was den ersten Punkt angeht, scheint sich die Geschichte zu wiederholen: Makes Me Wonder ist ein Hinhörer. Meine ökologisch unkorrekte Seite will die Seitenfenster meines nicht vorhandenen Autos herunterkurbeln (ach was, machen wir doch lieber gleich das Verdeck auf!) und den Lautstärkeregler aufdrehen. Es gibt Songs, die klingen einfach nach… unterwegs sein. Und dieser Vorgeschmack auf das Album It Won’t Be Soon Before Longer (Releasetermin 18.05.2007) gehört definitiv dazu.

Nun aber wie versprochen noch kurz zur Namensgeberin des vorliegenden Weblogs. Miss Imogen Heap dürfte nicht allen Lesern bekannt sein, und 80% derer, die ihren Namen kennen, outen sich damit als unverbesserliche «O.C. California»-Zuschauer. Der wunderbare Titel «Hide and Seek» wurde zum Ende der zweiten Staffel verwendet, später folgten «Speeding Cars» und «Hallelujah». Den restlichen 20% mag das Projekt Frou Frou ein Begriff sein, welches den tollen Song «Let Go» zu Zack Braffs Film «Garden State» beisteuerte. Imogen also bescherte uns nicht nur bis heute einen ganzen Strauss von grossartig arrangierten Tonaufnahmen, sondern im vergangenen Herbst auch eine Europatournee und zum Abschluss ein klitzekleines, dafür umso feineres Konzert im Berner Sous Soul. Keiner der Anwesenden wird ihre a cappella Version von «Just for Now» vergessen… Leider gibt davon keine mir bekannte Aufnahme, aber das Prinzip der Sache wird – wenn auch weit nüchterner – auch in dem folgenden youtube-Clip aus einem US-Radiostudio deutlich.

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Ein Kommentar zu “Getting started.

  1. Hallo junge Frau, gefällt mir sehr Ihre Zeilen. Schöner Schreibstil!!

    Lieber Gruss,
    ein nicht gänzlich unbekannter :-*

    P.S.: Das mit dem Fenster-runterkurbeln wird vielleicht bald wieder Realität 😛

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