Archiv für Februar, 2009

Ich bin auch ein Chor.

Februar 26, 2009

Und nochmals YouTube, inspiriert von Beaker bei rouge (grossartig!):

Wieso eigentlich…

Februar 25, 2009

…gibt’s das Liebeslied der Absoluten Beginner nicht bei iTunes? Einzig Youtube erbarmt sich meiner.
Ihr wollt ein Liebeslied, Ihr kriegt ein Liebeslied… *summ*

Hört zu, werdet verliebt…

Verflixt, das Teil war doch auf einem peinlichen Sampler von 1998 oder so, der muss doch irgendwo zu finden sein. Ich bin dann mal im Keller.

Bye Bye Monday.

Februar 23, 2009
  • Eine Stunde Ruhe
  • ein heisses Bad
  • ein Glas Rotwein oder zwei
  • dazu Focus auf DRS3
  • oder ein Buch
  • oder eine alte Weltwoche. So alt, dass rund 30% sowohl der Artikel wie auch der Anzeigen bereits durch die Aktualität widerlegt worden sind.

So sieht mein Montag Abend aus. Nicht immer, aber immer öfter.

Perfekt.

Der Schlagerfreund.

Februar 21, 2009

Ah ja, ich wollte noch was sagen zu Oliver Baier, versprach ich neulich, wohnten wir doch kürzlich der Schweiz-Premiere desselbigen bei. Und ja, schön war’s. Schlager-Schlachtung heisst das Programm des Herrn Baier, in dem er genüsslich deutsche Schlagertexte seziert und nach etwas Anlaufzeit zündete sein Humor mit Wiener Schmäh auch beim Zürcher Publikum. Zum Höhepunkt des Abends wurde eine improvisierte Folge von «Wer wird Millionär?» zu Songzeilen von Wolfgang Petry. Und so wissen wir jetzt, warum Theo eigentlich immer nach Lodz fahren soll. Sagen wir aber nicht weiter.

Oliver Baier ist jeweils freitags bei ORF1 als Moderator der Show «Was gibt es Neues?» zu sehen.

Kleine Schritte.

Februar 20, 2009

Eigentlich mache ich gerade etwas ganz anderes. Eigentlich texte ich für mein FH-Studium zurzeit zwei Werbebriefe zum Thema Ökostrom. Nun, ganz offensichtlich tue ich genau das im Augenblick nicht, sondern was ich eben so tue, um das nicht zu tun, was ich sollte: Tee kochen, rumsurfen, Blogbeiträge anfangen und wieder verwerfen, mir die Hände eincremen (besonders effektiv, man bedenke die Einwirkzeit). Alles bloss, um der weissen, unbeschriebenen Fläche von MS Word zu entgehen, die sich vor mir auftut.

Dieses Rumeiern vor dem Tun ist eine Angewohnheit. Nicht eben meine angenehmste, aber nun, das Leben ist kein Wunschkonzert und manches kann man sich eben nicht aussuchen. Der Leu hat heute einen Beitrag geschrieben zum Thema Gewohnheiten ändern. Und das versuche ich zur Zeit auch. Aus einer Laune heraus habe ich mir neulich ein Buch gekauft: Es sagt, wenn Du jede Woche nur eine klitzekleine Gewohnheit veränderst (oder Dir aneignest), kannst Du in einem Jahr zufriedener und gesünder sein, als Du es jetzt bist. Passend dazu liefert das Büchlein 52 Kapitel, eines für jede Woche des Jahres.

Es ging also kürzlich los mit der ersten Doppelseite: Ab heute jeden Tag einen Apfel essen. «Wenn SIe heue mit diesem ersten Schritt starten, profitiert Ihre Gesundheit bereits in diesem Jahr von den Inhaltsstoffen aus etwa 75 Kilogramm Äpfeln.» Ok, das geht. Diese Woche heisst es: Täglich mindestens 30 Minuten im Freien verbringen (bei Tageslicht). Das ist auch nicht schwer. Die Zeit, die ich mit dem Hund laufe, überschreitet 30 Minuten eh, und da ich aus Spargründen zurzeit aufs öV-Abo verzichte, gehe ich auch zur Arbeit und zurück zu Fuss, wenn es nicht Katzen und Hunde regnet, sozusagen.

Alles ganz einfach also? Nun ja… ich freue mich auf die Wochen 14 («Naschen Sie ab heute täglich etwas dunkle Schokolade»), 22 («Trinken Sie ab heute häufiger ein kleines (!) Glas Rotwein») und 32 («Lesen Sie ab heute jeden Tag»). Indifferent bin ich bei Woche 16: «Kauen Sie ab heute jeden Tag Kaugummi». Eigentlich mag ich Kaugummi ja nicht. Die Autoren sagen allerdings, das Zeug hat eine signifikante Wirkung aufs Gedächtnis. Ok ok, ich versuch’s. Das Grauen kommt mir aber heute schon bei Woche 47: «Machen Sie ab heute täglich Wechselduschen». Na toll! Wir rechnen einmal kurz nach und sehen: Woche 47 wird sich genau zu Weihnachten abspielen. Das ist ja mal ein Geschenk!

Ja nun, wir werden sehen. Fürs erste habe ich mir versprochen, jeden Sch**ss mitzumachen, zumindest für die Dauer der entsprechenden Woche und dort wo es geht, auch länger. Meine Meinung zu heisskalten Wechselduschen an Weihnachten werde ich Euch dann wohl zu gegebener Zeit mitteilen.

1/12 gone.

Februar 1, 2009

Die Zeit rast. Der erste Monat des Jahres ist Geschichte. Neulich Nacht habe ich sogar geträumt, dass ich schon wieder total im Stress war auf der Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken! Deutungen jenseits des Offensichtlichen sind in den Kommentaren willkommen.

Im ersten Zwölftel 2009 waren wir aber vor allem ungewohnt viel aus:

  • 14.1.2009 – Martin O. im Miller’s Studio, Zürich
    Der/die eine oder andere hat Martin O. vermutlich am 23.11.08 bei Giacobbo/Müller als Showact gesehen. Wir waren vor Ort im Publikum und fanden ihn gut. Vor dem 14. hatte ich dann doch noch meine Zweifel, ob sich damit ein ganzer Abend füllen liesse und kann nun sagen: Jawohl, das geht durchaus. Der Mann ist schon gut, bevor er überhaupt anfängt zu sampeln. Ein toller Künstler, den es sich nicht nur zu hören lohnt, sondern dem man auch gerne zusieht beim musizieren. Daumen hoch!
  • 16.1.2009 – Strohmann Kauz in der Braui, Worb
    Eh ja. Es war schon ok, aber ach, irgendwie war’s nicht meins. Viel mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Vielleicht war’s auch nur nicht der richtige Moment dafür.
  • 21.1.2009 – Rocky Horror Show im Theater 11, Zürich
    Das Problem mit der Rocky Horror Show ist: Denen, die schon da waren, muss man nix erzählen. Allen anderen kann man nix oder soll zumindest gar nicht zuviel erzählen. Leider war heute in Zürich Dernière, aber wenn Ihr irgendwo mal wieder ein Plakat seht: Kauft Euch eine Wasserpistole und Klopapier, nehmt irgendwo eine Gratiszeitung mit und geht hin, ok?
  • 24.1.2009 – Peter Shub im Theater am Käfigturm, Bern
    Peter Shub ist ein Clown. Ein trauriger Clown, der auf der Bühne irrsinnig lustig sein kann. Die Tickets waren ein Weihnachtsgeschenk für den Lieblingsmann, der ein grosser Fan ist. Passend dazu wurde er auch als einer der Mitmachkandidaten rekrutiert, hat es aber relativ unbeschadet überstanden. Die erste Häflte des Programms bestand hauptsächlich aus grossartiger Pantomime. Trotzdem mochte ich den zweiten, gesprochenen Teil fast lieber. Ich höre den Leuten einfach gerne zu, denke ich. Jedenfalls war es ein schöner, lustiger und anrührender Abend. Peter Shub macht auch Theater- und Clownworkshops. Da wär ich gerne mal dabei.
  • 28.1.2009 – Reeto von Gunten im Bierhübeli, Bern
    «iSee, die Revolution des Diaabends» heisst das, äh, Programm (besser: die Erzählstunde), mit der Radiolegende Reeto von Gunten seit letztem Jahr unterwegs ist. Bei der letzten Gelegenheit hatte ich es leider verpasst, rechtzeitig Tickets zu besorgen, verflixt. Kein Wunder, lagen die für letzten Mittwoch schon seit Monaten auf meinem Schreibtisch. Ich verehre Reeto «die Stimme» seit der Zeit, in der er noch regelmässig morgens auf DRS3 zu hören war und jetzt muss ich immer am Sonntag früh genug das Radio anmachen, um ihn noch zu hören. Als ich mich auf meinen Stuhl in diesem Saal gesetzt habe am letzten Mittwoch, nach 13 Stunden im Büro und obendrein noch Knatsch, war’s mir zum Heulen zumute. Während der Show flossen dann die Tränen – vor Lachen. Es war wunderbar und muss unbedingt wiederholt werden. Vielen Dank!

Ja, das war unser Januar. Wir haben noch eine Zusatzzahl am nächsten Freitag: Oliver Baier im Miller’s in Zürich. Aber dazu dann mehr, wenn wir da waren.

Und im Februar gehen wir wieder mal ins Kino!