Und nochmals YouTube, inspiriert von Beaker bei rouge (grossartig!):
Gedanken aus einer kleinen grossen Welt.
Und nochmals YouTube, inspiriert von Beaker bei rouge (grossartig!):
…gibt’s das Liebeslied der Absoluten Beginner nicht bei iTunes? Einzig Youtube erbarmt sich meiner.
Ihr wollt ein Liebeslied, Ihr kriegt ein Liebeslied… *summ*
Hört zu, werdet verliebt…
Verflixt, das Teil war doch auf einem peinlichen Sampler von 1998 oder so, der muss doch irgendwo zu finden sein. Ich bin dann mal im Keller.
Ah ja, ich wollte noch was sagen zu Oliver Baier, versprach ich neulich, wohnten wir doch kürzlich der Schweiz-Premiere desselbigen bei. Und ja, schön war’s. Schlager-Schlachtung heisst das Programm des Herrn Baier, in dem er genüsslich deutsche Schlagertexte seziert und nach etwas Anlaufzeit zündete sein Humor mit Wiener Schmäh auch beim Zürcher Publikum. Zum Höhepunkt des Abends wurde eine improvisierte Folge von «Wer wird Millionär?» zu Songzeilen von Wolfgang Petry. Und so wissen wir jetzt, warum Theo eigentlich immer nach Lodz fahren soll. Sagen wir aber nicht weiter.
Oliver Baier ist jeweils freitags bei ORF1 als Moderator der Show «Was gibt es Neues?» zu sehen.
Eigentlich mache ich gerade etwas ganz anderes. Eigentlich texte ich für mein FH-Studium zurzeit zwei Werbebriefe zum Thema Ökostrom. Nun, ganz offensichtlich tue ich genau das im Augenblick nicht, sondern was ich eben so tue, um das nicht zu tun, was ich sollte: Tee kochen, rumsurfen, Blogbeiträge anfangen und wieder verwerfen, mir die Hände eincremen (besonders effektiv, man bedenke die Einwirkzeit). Alles bloss, um der weissen, unbeschriebenen Fläche von MS Word zu entgehen, die sich vor mir auftut.
Dieses Rumeiern vor dem Tun ist eine Angewohnheit. Nicht eben meine angenehmste, aber nun, das Leben ist kein Wunschkonzert und manches kann man sich eben nicht aussuchen. Der Leu hat heute einen Beitrag geschrieben zum Thema Gewohnheiten ändern. Und das versuche ich zur Zeit auch. Aus einer Laune heraus habe ich mir neulich ein Buch gekauft: Es sagt, wenn Du jede Woche nur eine klitzekleine Gewohnheit veränderst (oder Dir aneignest), kannst Du in einem Jahr zufriedener und gesünder sein, als Du es jetzt bist. Passend dazu liefert das Büchlein 52 Kapitel, eines für jede Woche des Jahres.
Es ging also kürzlich los mit der ersten Doppelseite: Ab heute jeden Tag einen Apfel essen. «Wenn SIe heue mit diesem ersten Schritt starten, profitiert Ihre Gesundheit bereits in diesem Jahr von den Inhaltsstoffen aus etwa 75 Kilogramm Äpfeln.» Ok, das geht. Diese Woche heisst es: Täglich mindestens 30 Minuten im Freien verbringen (bei Tageslicht). Das ist auch nicht schwer. Die Zeit, die ich mit dem Hund laufe, überschreitet 30 Minuten eh, und da ich aus Spargründen zurzeit aufs öV-Abo verzichte, gehe ich auch zur Arbeit und zurück zu Fuss, wenn es nicht Katzen und Hunde regnet, sozusagen.
Alles ganz einfach also? Nun ja… ich freue mich auf die Wochen 14 («Naschen Sie ab heute täglich etwas dunkle Schokolade»), 22 («Trinken Sie ab heute häufiger ein kleines (!) Glas Rotwein») und 32 («Lesen Sie ab heute jeden Tag»). Indifferent bin ich bei Woche 16: «Kauen Sie ab heute jeden Tag Kaugummi». Eigentlich mag ich Kaugummi ja nicht. Die Autoren sagen allerdings, das Zeug hat eine signifikante Wirkung aufs Gedächtnis. Ok ok, ich versuch’s. Das Grauen kommt mir aber heute schon bei Woche 47: «Machen Sie ab heute täglich Wechselduschen». Na toll! Wir rechnen einmal kurz nach und sehen: Woche 47 wird sich genau zu Weihnachten abspielen. Das ist ja mal ein Geschenk!
Ja nun, wir werden sehen. Fürs erste habe ich mir versprochen, jeden Sch**ss mitzumachen, zumindest für die Dauer der entsprechenden Woche und dort wo es geht, auch länger. Meine Meinung zu heisskalten Wechselduschen an Weihnachten werde ich Euch dann wohl zu gegebener Zeit mitteilen.
Die Zeit rast. Der erste Monat des Jahres ist Geschichte. Neulich Nacht habe ich sogar geträumt, dass ich schon wieder total im Stress war auf der Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken! Deutungen jenseits des Offensichtlichen sind in den Kommentaren willkommen.
Im ersten Zwölftel 2009 waren wir aber vor allem ungewohnt viel aus:
Ja, das war unser Januar. Wir haben noch eine Zusatzzahl am nächsten Freitag: Oliver Baier im Miller’s in Zürich. Aber dazu dann mehr, wenn wir da waren.
Und im Februar gehen wir wieder mal ins Kino!