Archiv für Dezember, 2008

Das war’s, tschüss 2008.

Dezember 31, 2008

Euch allen einen guten Jahresabschluss und einen noch besseren Start in ein wunderbares, glückliches und gesundes 2009!

Diesmal kein Schweden, also kein Abba. Dafür ein bisschen Cat-Content und… nun ja, sagen wir, die kreative Auslegung von Feuerwerk ohne ernsthafte Brandgefahr.

2008 in 27 Antworten.

Dezember 31, 2008

Da wär’s doch schon wieder soweit, das war 2008 (nach 2007):


1. Zugenommen oder abgenommen?

Erst zu, dann ab, dann zu, dann ab, dann zu.
Im Oktober kam der Hund und damit mehr Bewegung: ab.


2. Haare länger oder kürzer?

Kürzer (noch kürzer, aber davon gab’s kein Bild).


3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Der gute Vorsatz für einen Besuch beim Optiker (vgl. 2007) wurde 2008 wider Erwarten erfüllt.
Daraus resultiert die Erkenntnis einer leichten Weitsichtigkeit und eine Brille rechtzeitig zur EM, so dass ich jetzt mal alle diese Fussballerwaden scharf gesehen habe.


4. Mehr Kohle oder weniger?

Weder noch, glaube ich.


5. Mehr ausgegeben oder weniger?

Mehr!


6. Mehr bewegt oder weniger?

Ich sage nur: Walk the dog.


7. Der hirnrissigste Plan?

Früh genug mit der Prüfungsvorbereitung anzufangen.
Hat noch nie funktioniert, warum sollte es das jetzt auf einmal?


8. Die gefährlichste Unternehmung?

Ungefährlich gelebt dieses Jahr. Allenfalls: Verdorbenen Fisch gegessen.
Gefährlich war das nicht wirklich. Aber lustig auch nicht, immerhin.


9. Der beste Sex?

Zwischen 1. Januar und 31. Dezember.


10. Die teuerste Anschaffung?

Übers Ganze gesehen sicherlich der Hund.
Ansonsten diese unwahrscheinlich tollen Trekkingschuhe.


11. Das leckerste Essen?

Also Kinder, da kann ich mich nicht entscheiden.
Am meisten gegessen habe ich sicherlich in Wien beim Figlmüller.


12. Das beeindruckendste Buch?

Auch dieses Jahr zuwenig gelesen oder nur Berufskram, schade.
Das letzte Buch und deshalb gut in Erinnerung: Rupien! Rupien! von Vikas Swarup.
Und über den Jahreswechsel begleitet mich Das Geheimnis des Kalligrafen. Wer im Übrigen die Gelegenheit hat, einer Lesung (oder besser: einem Erzählabend) dessen Autors Rafik Schami beizuwohnen, der sollte das unbedingt tun.


13. Der ergreifendste Film?

Young@Heart.
Gelacht, geweint und mit beidem zusammen ein ganzes Paket Tempos verbraucht im Kino.


14. Die beste CD?

Schwer zu sagen. Die Nominierten wären gegebenenfalls:
- «Once» (Soundtrack), im Wesentlichen von Glen Hansard und Marketa Irglova
- «Stadtaffe» von Peter Fox
- «Apparently Unaffected» von Maria Mena


15. Das schönste Konzert?

Wäre Ben Folds in HH gewesen, wenn ich hätte hinfahren können. :(


16. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Arbeiten. Wird sich wohl so rasch nicht ändern.


17. Die schönste Zeit verbracht mit …?

ihm. Hund. Freunden. Und vielleicht mit der Euro in Bern (hup hup).


18. Vorherrschendes Gefühl 2007?

Unschlüssigkeit.


19. 2008 zum ersten Mal getan?

Für Holland gejubelt.
Und in Wien gewesen.


20. 2008 nach langer Zeit wieder getan?

Weiterbildung. Also, so ernsthaft.


21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

1. der festgeklemmte Nerv in der rechten Schulter während der Sommerferien
2. die kleine Lebensmittelvergiftung drei Tage vor den Prüfungen
3. …nö, sonst ging’s eigentlich.


22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Ich glaube, 2008 war ich gänzlich unüberzeugt.


23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Der Mann sagt: Tickets für Peter Shub.
Und meine Anwesenheit (naja, das hat er nicht direkt gesagt).


24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Geduld.


25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Ich hatte überhaupt keinen Zweifel daran, dass Du das schaffst.


26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich bin froh, dass es Dich gibt.


27. 2008 war mit einem Wort …?

Gut, aber anstrengend.


Die Liste gibt’s übrigens auch hier:

Anke Groener
isabo
jawl
Diktatkönigin

Weitere Jahresrückblicker dürfen sich gerne melden für die Sammlung.

Von A bis ?

Dezember 30, 2008

Als wir am Samstag in Süddeutschland losgefahren sind, hat der Mann meinen iPod im Auto eingestöpselt und auf alphabetische Titelabfolge gestellt, das heisst, sämtliche Tracks auf dem Gerät werden – unabhängig von Interpret und/oder Album – beginnend bei A und bis Z nacheinander abgespielt. Falls wir jemals bei Z ankommen, heisst das. Bis Hamburg waren wir locker noch bei A. Kurz vor Fehmarn erreichten wir die ersten Takte von B. Da sind wir jetzt nach Besorgungsfahrten und Inseltouren immer noch. Wir lassen das Ding jetzt einfach laufen und schauen, wie weit wir am Ende der Woche sind, wenn wir wieder am Ausgangspunkt ankommen. Bisher gehört:

Samstag 27.12.2008
A&E (Goldfrapp) bis Banana Pancaces (Jack Johnson)
Sonntag 28.12.2008
— weiter bis Be Without You (Mary J. Blige)
Montag 29.12.2008
— weiter bis Blanket (Urban Species feat. Imogen Heap)
Dienstag, 30.12.2008
— weiter bis Break of Day (Tina Dico)

Reif für die Insel.

Dezember 29, 2008

Vorgestern haben wir nach den Weihnachtstagen den Weg von Stuttgart nach Fehmarn unter die Räder genommen. Nun ist man als Schweizerin ja innerhalb des eigenen Landes keine wirklich langen Autofahrten gewohnt, so dass zumindest ich gegen sieben Uhr abends nach guten acht Stunden wirklich reif für die Insel war, und da sind wir ja jetzt auch. Fehmarn kannte ich bisher nur von der Durchreise: Man fährt halt drüber, wenn man mit der Rødby-Fähre rüber nach Dänemark will (und letztes Jahr ist der Lieblingsmann hier mal kurz von der Autobahn abgefahren, um das dreckige Gefährt zu waschen). Eine erholsame Ferienwoche kann man hier aber allemal haben: Viel Strand zum laufen, viel Wind zum Kopf durchpusten, viel Meer zum drübergucken. Fotos gibt’s leider noch keine, denn gestern war das Wetter ziemlich bescheiden. Heute sieht es schon besser aus und es sollen wohl noch ein paar schöne Tage kommen. Ausserdem: Die paar Sonnenstrahlen von heute sind glaube ich schon mehr, als wir letztes Jahr in Dänemark und Schweden überhaupt hatten… drum packen wir jetzt unsere Fototaschen und machen uns auf den Weg zur Nordküste, bis später dann.

Tausend Dinge.

Dezember 23, 2008

Gestern war’s noch entspannt, heute fahren wir in die Ferien. Muss noch:

  • Rechnungen bezahlen
  • Wäsche sortieren
  • Packen
  • Packen
  • Packen
  • den Mann zum Packen animieren
  • Bargeld abheben
  • zur Apotheke
  • und erwähnte ich bereits, dass ich noch packen muss?

Macbook kommt auch mit, jawohl. Je nach Wetterlage an der Ostsee komme ich bestimmt zum bloggen…!

Doch, doch.

Dezember 22, 2008

Ich bin noch da, bloss: Mein lieber wordpress.com-Account hatte mich vorübergehend ausgesperrt («also nein, von Ihren Zugangsdaten habe ich ja noch nie was gehört, wirklich nicht, da müssen Sie sich irren», sowas in der Art). So konnte ich überhaupt gar nicht über den vorweihnachtlichen Wahnsinn jammern, der wie jedes Jahr ausgebrochen ist, und das war vielleicht auch ganz gut so. Die erste Familienweihnachtsfeier inklusive einkaufen, -packen und nichtrechtzeitigfertigwerden ist bei uns schon vorbei und der heutige Tag verhältnismässig entspannt: Noch die eine oder andere Besorgung machen für die Schwiegerfamilie in Deutschland, gute Schuhe kaufen für den Ostseeurlaub, einen letzten (und gleichzeitig ersten) Glühwein auf dem Berner Weihnachtsmarkt trinken, ein bisschen packen… und einen Blogpost schreiben. Das geht doch alles noch.

Dezember!

Dezember 7, 2008

Was sagt man so, wenn man vor zwei Monaten und drei Tagen zum letzten Mal was veröffentlicht hat? Wahrscheinlich am besten gar nix. Dann und wann spielte ich mit dem Gedanken, es ganz sein zu lassen. Insbesondere, als ich in einer alten Weltwoche den von mir sehr geschätzten Sprachstildozenten Wolf Schneider las:

«Das Bloggen ist eine Einladung zu unendlich geschwätziger Selbstbespiegelung und Wichtigtuerei.».

Ich fühlte mich ertappt und ein bisschen beschämt. Aber dann stellte ich heute bei einem Blick auf die Statistik fest, dass es doch ein paar Hartnäckige unter Euch gibt, die immer wieder reinschauen, ob sich nicht was tut. Ich erinnerte mich ans Blogcamp im August – über das einen Bericht zu schreiben ich auch irgenwann aufgegeben habe – wo mich einige mir zuvor völlig unbekannte Leserinnen und Leser ansprachen und daran, dass mir das doch eigentlich mal Spass gemacht hat hier. Ausserdem hat Marcel eben, währenddem ich das schreibe, einen (frechen) Kommentar hinterlassen: Ein Zeichen! ;-)

Und deshalb bin ich jetzt wieder da, bis auf weiteres.